Mittwoch, 14. April 2021

Dienstag, 13. April 2021

Lesestoff für den Flug


Eine liebe Geschichte mit Reisetagebüchern
Die Erfinderin der Unlogik
Hier bestellen als e-book und als Print






Vogel als Brandstifter
Red fängt Zackenbarsch

Madeira-Alltag

Nicht aufgepasst
Der verschwundene Briefumschlag

Ilona aus der Altstadt
Warten auf Gäste

Begegnung auf der Uferpromenade
Der arme Onkel von Christiano Ronaldo

Corona-Pandemie
Die Litanei eines Rechtsanwaltes

Kommentar einer Bekannten
Neidisch auf Vater und auf mich

Wie die Gämsen
Wenn der Bus woanders hält

Sorgen gemacht
So kann man auch Portugiesisch lernen

Streit im Internet
Wenn deutsche Medien von Influenzern gefüttert werden

Mit dem Bus in die City
Petrus zieht den Nebelvorhang beiseite

Unsere Wohngemeinschaft
Zwei Frauen, drei Männer, ein Professor

Nach Handy- und Kamera-Verlust
Wie finden Sie eigentlich das Fundbüro in Funchal?

CTT
Lahmer Gaul statt Rennpferd?

Mit einem Bein
Der schnellste Bettler von Funchal

Grund zum Jubeln
Christiano Ronaldo bricht Pele-Rekord

Mail an CTT
Wo bleibt meine Post?

Ponto e Vírgula
Sag es mit Oscar Wilde

Superpreise im Supermarkt
"Continente" finanziert meine Freizeit

Aufgeschnappt
Funchal will Kulturhauptstadt werden

Als sei nichts geschehen
Sonne strahlt vom Himmel

Öffentliche Münzfernsprecher
So weit die Münzen fliegen

Überfall in der Altstadt
Taubenbande raubt Blätterteig

Schreibmaschinenausstellung
Erinnerungen an Monica

Madeira-Alltag in Bildern

Drei Unterhosen braucht
der Mann.
Mit der Kamera unterwegs

Schnappschüsse von Heinz-Peter Tjaden (Sao Martinho) und Hans Michel (Leipzig), aufgenommen bis Ende Februar 2021



Alltägliches (XX)

Foto: Karin Liebich

Lehrjahre mit Monica

Mit dem Rad brauche ich keine Viertelstunde bis zu diesem Museum, in dem vom 13. April bis 12. Juni eine Wanderausstellung mit Schreibmaschinen gezeigt wird.  32 sind es, die älteste aus dem Jahre 1917. Eine interessiert mich besonders. Die stammt laut Auskunft des Museums aus dem Jahre 1958 und ist eine "Olympia". 

Dort habe ich von 1967 bis 1969 Industriekaufmann gelernt, "Olympia" gehörte damals zu den größten Schreibmaschinenherstellern der Welt und hatte über 10 000 Beschäftigte, vornehmlich in Roffhausen bei Wilhelmshaven, wo ich geboren wurde. Der ganze Stolz der Firma hieß "Monica", bei ihr klemmte nie ein Buchstabe, die anderen waren so genannte "Schreibmaschinen mittel" (SM) und "Schreibmaschinen groß" (SG), die während meiner Lehrzeit auch schon elektrisch wurden. Die "Monica" begnügte sich bis zuletzt mit mechanisch. Als sie von der Reiseschreibmaschine "Traveller" abgelöst werden sollte, ging es mit dem Unternehmen bergab.

Mit Kugelkopf und Schreibrad wurden die Schreibmaschinen von "Olympia" zwar immer schneller, der Vorstand wurde aber auch immer schneller noch unfähiger, so dass die Werkstore 1991 in Roffhausen für immer geschlossen werden mussten.

Museu de Imprensa Madeira Avenida da Autonomia nº 3 9300-146 Câmara de Lobos

Geöffnet 10 bis 17 Uhr

Samstag, 10. April 2021

Reisebilderbogen

Webcam Funchal Jachthafen
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Funchal im Dezember 2018
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Madeira im Februar 2019
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Ostern auf der Blumeninsel
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Es wird Sommer
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Kunst auf Türen in Funchal
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Dieses Mal in Estreito da Calheta
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Blumen- und Winzerfest im September 2020

Der Umzugs-Monat Januar
Siebter Flug nach Madeira

Reisenotizen

Morgens in Funchal.
Vor Reise 3
Hat Ta recht?
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Die vierte Reise

Zum ersten Mal auf Deutsch und Portugiesisch
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Die vierte Reise
Madeira als Zauberwort
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Nach der vierten Reise
Blog und Ferienhaus finden
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Die fünfte Reise
Dieses Mal südwestlicher
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Neue Broschüre
Wieder mit Madeira-Tagebuch
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Blog-Statistik
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EM-Reise
Ohne Frau, die Ronaldo nicht mag 
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Busunglück im April
Busfahrer droht Anklage
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Erdbeben
Tausende flüchten aus ihren Häusern
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EM-Reise
Muss leider verschoben werden
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Sechste Reise
Noch nicht verwirrt

Nach geklautem Tor
Ronaldo wirft Kapitänsbinde weg

Korbschlitten
Verlass auf Regenreifen

Corona-Virus
Nationale Gesundheitsbehörde soll schweigen

Reisetagebücher

Madeira-der Landeanflug. 
Die erste Reise
18. bis 25. Dezember 2018
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Die zweite Reise

5. bis 21. Februar 2019
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Die dritte Reise

11. bis 25. April 2019
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Die vierte Reise
6. bis 20. Juni 2019
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Die fünfte Reise
7. bis 14. Januar 2020
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Die sechste Reise
1. bis 15. September 2020

Die letzte Reise
5. Januar 2021 bis...

Alltägliches (XIX)

Wer kennt diese kriminelle
Taubenbande?

Überfall in der Altstadt von Funchal

Auf Madeira ist die Kriminalität gering. Jedenfalls bei den Menschen. Doch bei den Tauben scheint sie zu steigen. Heute Nachmittag hat mir eine gurrende Bande in der Altstadt von Funchal den Blätterteig gestohlen. Vorher wurde meine Kaffeetasse umgestoßen.

Der Tathergang: Ich bestelle in meiner Lieblingsbäckerei eine Tasse Kaffee und einen Blätterteig. Mit der Tasse und dem Blätterteig, der sich auf einem kleinen Teller auf einer Serviette befindet, begebe ich mich nach draußen. Ich stelle beides vor der Nachbartür auf die Stufe, die ich als Sitzplatz nutzen will. Während ich meine Maske an den Fahrradlenker hänge, landet hinter mir eine Taube, die wohl für ihre Bande die Lage checken soll. 

Ich setze mich, nehme die Tasse in die Hand und gönne mir einen Schluck. Bevor ich nach dem Teller mit dem Kuchen greife, stelle ich die Tasse vor mir auf die Pflastersteine. Die Taube stößt mit dem Schnabel meine Tasse um. Ich versuche zu retten, was an Trinkbarem noch zu retten ist, die Taube zerrt derweil an der Serviette und zieht so den Kuchen zu sich heran. Der Blätterteig fällt auf die Pflastersteine.

Nach wenigen Sekunden ist die gurrende Bande vollzählig. Bevor mir diese kriminelle Horde auch noch den restlichen Kaffee stiehlt, trinke ich die Tasse aus. Der Blätterteig befindet sich inzwischen außerhalb meiner Reichweite und wird von den gefiederten Kriminellen mit Genuss verzehrt. Nach getaner Straftat fliegt die Bande davon. 

Dienstag, 6. April 2021

Umzugs-Tagebuch

So könnte mein Umzugs-
Flieger aussehen.
Foto: Heinz-Peter Tjaden
Tipps und Anregungen

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Antwort von Maklerin
Continua na Madeira

Rücksichtsvolle Bohrung
Keine Viren gefunden

Im Supermarkt
Der Turm in der Corona-Schlacht

Liebt die Natur
Das 110. Talent im Hostel
Umzugs-Tagebuch beendet

Alltägliches (XVIII)

Nicht nur hier können Sie
Geld verlieren. 

Die Fernsprecher, die Münzen fliegen lassen

Wenn Sie in Funchal Geld verlieren wollen, müssen Sie nicht unbedingt ins Casino gehen. Der Münzfernsprecher vor dem Casino tut´s auch. Ist ganz einfach: Hörer abnehmen, Münze in den Schlitz stecken, Münze bleibt stecken, Rückgabeknopf drücken, die Münze fliegt Ihnen im hohen Bogen um die Ohren und landet irgendwo hinter Ihnen auf dem Pflaster. Finden Sie nie wieder. Mit den weggeflogenen Münzen wird wahrscheinlich die Straßenreinigung in Funchal bezahlt.

Dafür spricht scheinbar: Vor der Postfiliale im Hotelviertel gibt es bereits ein Nachfolgemodell. Das spuckt die Münzen allerdings noch weiter weg als sein Kumpel vor dem Casino, sie landen vor der Postfiliale. Vielleicht werden dort mit den weggeflogenen Münzen nicht die Straßenreinigerinnen und Straßenreiniger bezahlt, sondern die Postangestellten. Also: Münzen liegen lassen. Jemanden anrufen wollen wird sowieso völlig überschätzt. 

Samstag, 3. April 2021

Blätterwald und Blumeninsel

Madeira-mehr als Blumen.
Schattendasein in Deutschland
Mehr als ein billiger Kochwein

Medien 2021

Tiefblauer Atlantik. 
In einer anderen Welt


Die Seilbahn schaukelt in eine andere Welt. Drei Minuten dauert der Schwebeflug abwärts an die einsamen Tiefen der Südküste nach Fajã dos Padres, einst bewirtschaftet von Jesuiten, gesegnet durch ein Mikroklima. Ein Garten Eden aus Papaya, Avocado, Fenchel, Rote Bete.

Der Pfad führt durch Bananenplantagen auf den Steinstrand zu, an dem die Wellen klackernd ausrollen. Hibiskus und Baum-Aloe stehen im Wettstreit um das intensivste Rot. Strelitzien leuchten orange, der Atlantik schimmert tiefblau. Das Meer macht Appetit. Fisch des Tages im spärlich belegten Restaurant über dem Strand ist Dorade. 

Die Welt, 17. Januar 2021

Täglich stehen im Madeira-
Journal zwei Frauen am
Fenster und lästern. Am
10. Februar über die
Einschränkungen beim 
Karneval.  
12. bis 21. Februar: Karneval auf Madeira

Nicht nur In Rio de Janeiro, auch auf der Insel Madeira wird der Karneval ausgeprägt gefeiert. Karneval auf Madeira (port. „Carnaval na Madeira„) ist wohl einer der schönsten und farbenprächtigsten in Europa. Am Karnevalsamstag findet hier der allegorische Hauptumzug statt, der aufwendigere von zwei, bei dem viel Engagement der Teilnehmer gefragt ist. Dieser Hauptumzug erinnert an einen Karnevalumzug in Brasilien, bei dem zahlreiche Samba-Gruppen in farbenprächtigen Kostümen durch die Straßen von Funchal tanzen und mit der Samba-Musik gute Stimmung verbreiten.

Hier weiterlesen, 28. Januar 2021

In Spendierhosen

Das ist Spitze! Die Spitzenmeldung von heute illustriert das "Madeira-Journal" mit einem Foto von Uschi aus der mächtigsten Kleinstadt Europas in Spendierhosen. Damit die Blumeninsel weiter blüht, macht sie 561 Millionen Euro locker, die bis 2026 in sieben wichtige Bereiche wie Schulen, Wirtschaft und Tourismus gesteckt werden sollen. Weiter so!


Schöner schlafen

Bereits seit dem 17. Jahrhundert empfangen die Quintas, ehemalige Herren- oder Gutshäuser auf Madeira Besucher aus aller Welt. Ursprünglich nutzten vor allem wohlhabende Kaufleute auf ihrem Weg über den Atlantik die prächtigen ländlichen. Noch heute sind die Quintas beliebte Orte zum Übernachten. Sie dienen als Rückzugsort für alle jene, die in den Charme vergangener Zeiten eintauchen möchten.

Oe24, 1. März 2021

Verlass auf Regenreifen

Nummer 19 steht auf Regenreifen. Heute jedenfalls, denn sein Arbeitsplatz, die steil abschüssige Straße, ist feucht und rutschig. In seinem Job braucht er „Grip“ auf dem Asphalt, vor allem in scharfen Kurven. Auf seine Regenreifen kann Nummer 19 sich dabei verlassen. Sie haben tiefes Rillenprofil, rollen aber nicht, sondern sind als zentimeterdicke Sohle unter seine verschrammten Stiefel genäht, so wie die Trockenreifen und die Allrounder unter zwei weitere Stiefelpaare. Nummer 19 bildet heute ein Team mit Nummer 13. So stehen sie auf dem Tagesablauf von Nummer 148. Er koordiniert, welche Korbschlitten von wem und wann aus Madeiras 600 Meter hohen Wallfahrtsort Monte ins Tal gelenkt werden. Dabei dirigiert er seine Kollegen nur nach Nummern. Jeder Korbschlittenlenker – portugiesisch: Carreiro – hat eine Nummer, auf Lebenszeit vergeben und eingestickt in die blaue Uniform-Fleece-Jacke.

Rheinische Post, 3. März 2021

Anwältin mit "Mollmäusen" beschäftigt

Statt großem Kino sei es Zeit für ruhige Töne. So hat es Stephanie Müller-Bromley formuliert, als der Kinderchor „Mollmäuse“ seinen neuen Song vorgestellt hat: „Portugal meu amigo“. Doch seit Montag ist es genau umgekehrt. Die Chorleiterin, im Hauptberuf Anwältin mit einer Kanzlei in Tecklenburg und einem Büro auf der portugiesischen Insel Madeira, kommt kaum noch zum Arbeiten.


Madeira darf nicht angesteuert werden

Wie im Dezember musste AIDA Cruises nun auch für die neuen Touren von AIDAperla eine Routenanpassung vornehmen. Madeira (Portugal) kann weiterhin deshalb nicht angesteuert werden, weil internationale Kreuzfahrten laut der Regierung in Madrid weiterhin untersagt werden. Daher müssen die Schiffe auf den Kanarischen Inseln verbleiben. Statt Madeira wird auf der Route La Palma angesteuert, in Santa Cruz de Tenerife gibt es ein Overnight. Start- und Zielhafen bleibt der Hafen von Las Palmas de Gran Canaria. 

Schiffe und Kreuzfahrten, 20. März 2021

Madeira bekommt Tier-Ombudsmann

Das Parlament von Madeira hat heute die Schaffung des Postens des Tier-Ombudsmannes genehmigt. Damit ist die Region nach Angaben der Regionalregierung die einzige im Land, die eine institutionelle Einrichtung zur Verteidigung der Rechte und des Wohlergehens von Tieren hat.

The Portugal News, 24. März 2021

Ronaldo wirft Kapitänsbinde weg

Bedauerlicherweise war das die Kapitänsbinde. Ausgerechnet jenes Symbol, das für Ehre, Respekt, Verantwortungsgefühl und Führungsqualität steht. Unklar, was die Portugiesen nun mehr entsetzte: das geklaute Tor, das ihrer Nation den Sieg kostete, oder die theatralische Geste ihres Führungsspielers. Aufgrund der verheerenden Symbolik sah sich Ronaldo, nachdem die Wut verraucht war, genötigt, bei seinen Landsleuten Abbitte zu leisten. Nein, keineswegs wollte er sein geschätztes Privileg als Mannschaftsführer wegwerfen oder sich sogar vom Nationalteam lossagen. Dann sollte er sich künftig aber nicht so verhalten, als könnte ihm die Kapitänsbinde gestohlen bleiben.

Augsburger Allgemeine, 28. März 2021

Mehr als ein billiger Kochwein

Wer an Madeira denkt, der denkt wahrscheinlich als erstes an Fußball. Oder an Blumen. Schließlich ist die grüne Insel im Atlantik nicht nur die Heimat des portugiesischen Weltstars Cristiano Ronaldo, sondern wegen ihrer unerhörten Blütenpacht auch Jahr für Jahr das Ziel zahlloser Kreuzfahrt- und Wandertouristen. Außer Deutschen, Holländern und Franzosen fliegen vor allem Briten auf das steile Eiland vor der Nordwestküste Afrikas – und die haben dann oft auch noch eine weitere Assoziation, wenn sie den Namen Madeira hören: den gleichnamigen Wein, der sich im Königreich traditioneller Beliebtheit erfreut, hierzulande dagegen ein trauriges Schattendasein als billiger Kochwein fristet.

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