Montag, 14. Juni 2021

Seite eins




👀 Umfrage: Fast alle für Funchal als Kulturhauptstadt Europas

Leserbriefe: Ein toller Beitrag

📷Bilderbogen: ab 2021 vorher Camara de Lobos

👌Corona: Madeira kein Risikogebiet mehr

Interview vor dem
Roller-Marathon 
am 13. Juni 

😁Alltägliches:
 Besuch aus der mächtigsten Kleinstadt Europas

Euro 2020: Punkte-Diebstahl 

🌄Das Wetter

Bei Facebook hat der "Madeira Observer"
schon 328 Abonnenten.

Ein Klick entfernt














Lesestoff


Eine liebe Geschichte mit Reisetagebüchern
Die Erfinderin der Unlogik
Hier bestellen als e-book und als Print






Vogel als Brandstifter
Red fängt Zackenbarsch











EURO 2020 (V)

Magazin stiehlt dem Präsidenten von Madeira drei Punkte

Den Jungs von der Sportredaktion des "Jornal da Madeira" muss man auf die Finger schauen, wenn sie Ergebnisse veröffentlichen oder zu einem Tippspiel einladen. 

Als Mainz 05 am 23. Bundesliga-Spieltag den Sprung aus der Abstiegszone der Tabelle verpasste, weil das Spiel gegen Augsburg mit 0 : 1 verloren ging, wertete JM die Begegnung mit 1 : 1 und hievte die Mainzer in der JM-eigenen Tabelle auf einen Nichtabstiegsplatz. 

Heute speisten sie Miguel Albuquerque, immerhin Präsident von Madeira, für seinen Tipp, dass England gegen Kroatien mit 2 : 1 gewinnt, mit 0 Punkten ab (das Spiel endete 1 : 0 für England), obwohl es in den Regeln des JM-Tippspiels heißt "Resultado exato" 6 Pontos, "Resultado parcial 3 Pontos", "Resultado errado 0 Pontos". 

Da alle anderen, die auf einen Sieg der Engländer gesetzt hatten, drei Punkte bei richtiger Tendenz oder 6 Punkte bei richtigem Ergebnis bekommen hatten, fiel Albuqerque auf einen Platz im Mittelfeld der JM-Tippspiel-Tabelle zurück, obwohl er eigentlich zur Spitzengruppe gehört. 

Am Rande vermerkt sei nur noch, dass drei Frauen an diesem Tippspiel teilnehmen. Keine von ihnen hat sich beim England-Spiel vertippt.  

Druck-bar


Observer als Flugblatt 1
Wenn die Preise purzeln

Observer als Flugblatt 2
Tauben-Bande in der Altstadt

Observer als Flugblatt 3
Können nur Männer Zeitung lesen?

Observer als Flugblatt 4
Mit Bilderbuch Portugiesisch lernen und geschätzt werden

Observer als Flugblatt 5
Die fünf Kronjuwelen von Machico

Observer als Flugblatt 6
Pünktlich essen auf Madeira

Observer als Flugblatt 7
Der alte Mann will noch mehr gewinnen

Observer als Flugblatt 8
Schicke Busse für eine hübsche Insel

Observer als Flugblatt 9
Die Touristen und die Cross Games

Observer als Flugblatt 10
Unvergessliche Szene bei Sousa-Besuch

Sonntag, 13. Juni 2021

EURO 2020 (IV)

Diario de Noticias, 13. 6. 2021
 Erst einmal nachdenken

 Über diesen Cartoon muss ich erst einmal nachdenken. Ich melde   mich später wieder. Vielleicht fällt mir dazu am Strand etwas ein.   Versprechen kann ich nichts. Wenn Sie Vorschläge haben, dann   tragen Sie diese bitte in das Formular für Kommentare ein. Danke!


EUR0 2020 (V): Punkte-Diebstahl 

Samstag, 12. Juni 2021

Madeira-Alltag

Nicht aufgepasst
Der verschwundene Briefumschlag

Ilona aus der Altstadt
Warten auf Gäste

Begegnung auf der Uferpromenade
Der arme Onkel von Cristiano Ronaldo

Corona-Pandemie
Die Litanei eines Rechtsanwaltes

Kommentar einer Bekannten
Neidisch auf Vater und auf mich

Wie die Gämsen
Wenn der Bus woanders hält

Sorgen gemacht
So kann man auch Portugiesisch lernen

Streit im Internet
Wenn deutsche Medien von Influenzern gefüttert werden

Mit dem Bus in die City
Petrus zieht den Nebelvorhang beiseite

Unsere Wohngemeinschaft
Zwei Frauen, drei Männer, ein Professor

Nach Handy- und Kamera-Verlust
Wie finden Sie eigentlich das Fundbüro in Funchal?

CTT
Lahmer Gaul statt Rennpferd?

Mit einem Bein
Der schnellste Bettler von Funchal

Grund zum Jubeln
Christiano Ronaldo bricht Pele-Rekord

Mail an CTT
Wo bleibt meine Post?

Ponto e Vírgula
Sag es mit Oscar Wilde

Superpreise im Supermarkt
"Continente" finanziert meine Freizeit

Aufgeschnappt
Funchal will Kulturhauptstadt werden

Als sei nichts geschehen
Sonne strahlt vom Himmel

Öffentliche Münzfernsprecher
So weit die Münzen fliegen

Überfall in der Altstadt
Taubenbande raubt Blätterteig

Schreibmaschinenausstellung
Erinnerungen an Monica

In einer glücklichen Familie
Kann nur der Mann lesen

Ich werde geschätzt
Und lerne mit Bilderbuch Portugiesisch
Nach Korb-Schlittenfahrt
Foto auf Parkbank vergessen

Calhetas Lockruf
Basis schaffen für digitale Nomaden

Das Kaufhaus in der City
Hogwarts in Funchal

In Beilage des "Journal Madeira" deutlich erkennbar
Auch in Calheta wimmelt es von Präsidenten

Minutengenaue Verfallszeit
Joghurt-Becher als Lesebuch

Von Ein-, Zwei- und Mehrseitigen
Fußgänger lieben Radwege

Initiative
Vorfahrt für den Busverkehr

Wieder Continente
Superpreise auch für Bier

Toll
Die Insel, auf der es keine Montage gibt

Sie sind wieder da
Wenn die Köpfe in den Nacken gelegt werden

Praca do Povo
Cross Games für Ehe-Muffel

Wirkung von Musik
Palmen statt Lemon Tree

Post nur am Nationalfeiertag?
Hat Präsident Sousa meine Briefe mitgebracht?

Aus der mächtigsten Kleinstadt Europas
Ursula von der Leyen besucht Portugal

Alltägliches (XXXVII)

Stadtfest in Burgdorf.
Foto: Heinz-Peter Tjaden
Besuch aus der mächtigsten Kleinstadt Europas

Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kommt nach Portugal. Berichtet heute "Diario de Notícias". Woher sie kommt, verrät die Zeitung allerdings nicht. Ursula von der Leyen kommt aus Burgdorf. Diese Kleinstadt ist seit dem 1. Dezember 2019 die mächtigste Kleinstadt Europas. Für jede Portugiesin und jeden Portugiesen muss es also eine Ehre sein, wenn diese Frau zu Besuch kommt. 

Burgdorf liegt bei Hannover, hat rund 31 000 Einwohnerinnen und Einwohner, Fachwerkhäuser prägen das Bild der Innenstadt,  in dieser Stadt ist eigentlich immer etwas los, dafür sorgt nicht nur der Verkehrs- und Verschönerungsverein mit über 100 Veranstaltungen im Jahr, auch zahlreiche Sport-, Schützen- und gemeinnützige Vereine lassen Langeweile gar nicht erst aufkommen.

Burgdorf und Madeira verbindet einiges, auch in der mächtigsten Kleinstadt Europas sind die Leute etwas eigenwillig, was schön ist, hätten sie gern noch schöner und ist es noch schöner geworden, fürchten sie, dass andere wegen dieser Schönheit neidisch werden könnten. Für die Insel-Regierung in Funchal lauert die Gefahr oftmals in Lissabon, für die Kleinstadt-Regierung in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover. Der Werbespruch eines Unternehmens, der da "Den Weg nach Hannover können Sie sich sparen" lautet, sagt alles über die Burgdorfer Mentalität. Deswegen geht so manche Geschäftsfrau und so mancher Geschäftsmann lieber erst nach Einbruch der Dunkelheit in Hannover einkaufen.

Ursula von der Leyen kann durchaus als typische Burgdorferin bezeichnet werden. Als sie Anfang der 90-er Jahre ihre politische Karriere begann, habe ich sie als Lokalredakteur oft begleitet, sie besuchte eines unserer Kinderfeste, die wir damals als Privatinitiative organisierten und suchte keineswegs den Kontakt mit den anderen Besucherinnen und Besuchern, dass sie da war, musste reichen, schließlich war sie die Tochter des ehemaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht, der sich während einer Wahlkampfveranstaltung seiner Tochter mit mir allerdings lieber über seine Schafzucht unterhielt, bis seine Frau sagte: "Ernst, das interessiert Herrn Tjaden doch gar nicht."

Erwartungsgemäß nahm Ursula von der Leyen Sprosse für Sprosse auf dem Weg nach oben, nichts konnte ihr schaden, weder die Streichung sozialer Leistungen in Niedersachsen noch Zweifel an ihrer Doktorarbeit noch ein seltsames Bündnis, das sie zur EU-Kommissionspräsidentin machte, hielten sie auf. Stets konnte sie sich darauf verlassen, dass genug Burgdorfer Blut in ihren Adern floss, um ihre Gegnerinnen und Gegner in einem reißenden Strom davon treiben zu lassen.

Man darf gespannt sein, ob Ursula von der Leyen den portugiesischen Präsidenten Marcelo Rebelo de Sousa zu einem Gegenbesuch in Burgdorf einlädt. Er würde sich dort wohl fühlen, weil er gerade auch auf Madeira zu Besuch gewesen ist.

P. S. Der Vorsitzende des Ausschusses für internationalen Handel im Europaparlament heißt Bernd Lange. Er kommt ebenfalls aus Burgdorf.  

Corona-Virus

Blumenfest verschoben.
Foto: Visit Madeira
Dänisches Ehepaar ignoriert Quarantäne

Kopenhagen/Funchal. Der Sohn erkrankt
am 1. März in Kopenhagen am Corona-Virus,
auch die Eltern werden isoliert. Doch
darum kümmern sich die Eltern nicht,
sie fliegen am Sonntag nach Madeira,
um Urlaub zu machen. Die dänischen
Gesundheitsbehörden informieren
die Gesundheitsbehörden in Portugal.

Seitdem sitzt das dänische Paar in seinem Hotelzimmer
in Funchal. Die beiden sollen sich bei ihrem Sohn nicht
angesteckt haben. Auf Madeira gibt es bisher vier weitere Verdachtsfälle:

Zwei Italien-Urlauber sind im Krankenhaus von Funchal
inzwischen negativ getestet worden, zwei Ergebnisse
stehen noch aus.


Quelle: Expresso, 9. März 2020

14 Tage Isolation

17. März 2020. Vorerst bis zum 31. März 2020 gilt: Fluggäste
kommen für 14 Tage in Quarantäne, ob sie nun
Symptome haben oder nicht. Diese Regelung ist
unabhängig von der geplanten Reisedauer.


2. April 2020. Das gilt weiterhin. Aktuelle Infos hier

14. April 2020. Auf Madeira gibt es 59 bestätigte Corona-Fälle. Todesopfer gibt es nicht.


26. April 2020. Bis heute hat Madeira (rund 268 000 Einwohner)86 positive Fälle von COVID-19 und 31 wiederhergestellten Fälle, was die Gesamtzahl von 55 aktiven Infektionsfällen in der Region ergibt. Bisher wurden seit dem 29. Februar 880 Verdachtsfälle identifiziert, von denen 758 negativ getestet wurden. Weitere Statistiken zeigen, dass 421 Personen unter „aktiver Überwachung“ stehen und weitere 27 Personen unter „Selbstüberwachung“.
Nur 1 Coronavirus-Patient bleibt in der Isolationseinheit für Covid-19 im Krankenhaus Dr. Nélio Mendonça auf Madeira im Krankenhaus (in stabilem Zustand). Die anderen 54 Patienten bleiben isoliert in den dafür vorgesehenen Hotel oder zu Hause.
25. April, bis heute wurden keine neuen positiven Fälle gemeldet, wobei die Anzahl von 86 positiven Fällen beibehalten wurde. Es gibt 10 neue Fälle von Genesung, was insgesamt 55 aktive Infektionsfälle zur Folge hat. 36 Verdachtsfälle warten auf Laborergebnisse.
Hier klicken

Blumenfest verschoben

11. Mai 2020. Das Blumenfest ist von Mai auf September verschoben worden. Gefeiert werden soll es als Fest "der Wiederherstellung des Vertrauens, Wohlbefindens und der Freude". 

"Das Blumenfest ist neben der Hommage an die Blumen auch ein kulturelles Ereignis,wo die Tradition anwesend ist entweder durch die Aufführungen von Volksgruppen oder durch den Bau schöner Blumenteppiche und auch durch die Veranstaltung hervorgehoben wird durch die Animation der Stadt mit Musikkonzerten und Varietés", heißt es auf den Seiten "Visit Madeira". 

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14. Mai 2020. Auf Madeira gibt es seit einer Woche keine neuen Corona-Fälle. Die Zahl der Corona-Infizierten liegt konstant bei 35. Die Geschäfte werden wieder geöffnet.

Tourismus ab Ende Juni
16. Mai 2020. Die meisten Einkaufszentren und Dienstleistungen sind wieder für die Öffentlichkeit zugänglich, Restaurants und Bars können ab dem 18. Mai wieder geöffnet werden.
Internationale Touristenreisen sollten Ende Juni beginnen, und viele Hotels und Resorts hoffen, im Juli eröffnet zu werden.
Die Strände, Parks und Gärten sind jetzt für die Öffentlichkeit zugänglich und alle Straßenverkehrsbeschränkungen wurden aufgehoben.
Visit Madeira

Kostenloser Corona-Test

28. Mai 2020. Das britische Portal "Travelmole" berichtet, dass Madeira für Touristen einen kostenlosen Corona-Test plant. Die Alternative: ein Negativ-Test, der höchstens 72 Stunden alt sein darf. Der Tourismus soll am 1. Juli wieder starten.

1. Juni 2020. Auf "Visit Madeira" wird die Meldung von "Travelmole" über den höchstens 72 Stunden alten Negativ-Test bestätigt. Als Zeitraum wird 1. bis 30. Juni angegeben.

Am 1. Juli wird obligatorische Quarantäne aufgehoben

2. Juni 2020. Bei einem TAP-Flug vom Kontinent nach Madeira wurden alle Passagiere auf das Virus getestet und ein Passagier positiv getestet. Alle Passagiere und die Besatzung befinden sich nun seit 14 Tagen in Quarantäne. Seit 26 Tagen gibt es keine neuen Fälle innerhalb der Bevölkerung auf der Insel Madeira.

Madeira und Porto Santo werden am 1. Juli, dem Datum, an dem die obligatorische Quarantäne aufgehoben wird, wieder für den Tourismus geöffnet.

Visit Madeira

Test vor Einreise

17. Juni 2020. Wer im öffentlichen Raum unterwegs ist, muss grundsätzlich einen Mindestabstand von zwei Meter zu allen Personen, die nicht im selben Haushalt leben, einhalten. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Geschäften und in den öffentlichen Verkehrsmitteln ist Pflicht. Bei Verstoß kann eine Geldstrafe bis zu 350 Euro verhängt werden.

Die Autonomen Regionen Madeira und die Azoren haben weitreichendere Maßnahmen ergriffen. Vor Einreise nach Madeira und auf die Azoren muss bei der Flugbuchung über die Webseite der Fluggesellschaft die Reise angemeldet werden.


Die Regierung der Autonomen Region Madeira hat am 1. Juni 2020 die 14-tägige obligatorische Quarantäne für alle ankommenden Fluggäste abgeschafft, wenn bei Einreise ein negativer Test vorgelegt wird, der nicht länger als 72 Stunden vor Abflug durchgeführt wurde. Ab dem 1. Juli 2020 soll dann auch die Möglichkeit des Tests bei Einreise innerhalb einer Stunde ermöglicht werden.
Auf Madeira sind die Häfen für Kreuzfahrtschiffe und Segelschiffe /Yachten grundsätzlich gesperrt.

Weitere Infos

Unglaublich

6. August 2020. Die "Maskenpflicht" gilt seit dem 1. August auch im Freien. Hier klicken

Touristische Attraktion

Das Madeira-Wein-Festival ist eine der wichtigsten touristischen Attraktionen der Insel, die der Weinrebe und ihrer unbestreitbaren sozioökonomischen Bedeutung Tribut zollt. Die Veranstaltung findet während der Weinlese vom 3. bis 27. September statt und zielt darauf ab, die alten Traditionen Madeiras wieder aufleben zu lassen, die sich über Jahrhunderte der Arbeit im Weinbau entwickelt haben. Dieses Ereignis wird seit den späten siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts gefeiert. Den Höhepunkt dieses Festivals können Besucher vom 17. bis 20. September in dem alten Fischerdorf Estreito de Câmara de Lobos auf dem Weinlesefest erleben.

Touristik Lounge, 14. August 2020 (Vom 3. bis 27. September soll auch das Blütenfest gefeiert werden.)

Für die Geschichtsbücher von morgen

Großburgwedel/Hamburg/Bochum/Gießen-3. November 2020. Die Corona-Pandemie wird zweifellos in die Geschichtsbücher eingehen. Die Universitäten aus Hamburg, Bochum und Gießen sammeln im Netz bereits Notizen, Eindrücke und Fotos aus dem Corona-Alltag. Ich habe mich auch mit einem Foto aus Funchal beteiligt. 

Corona-Variante auch auf Madeira
Derweil breitet sich die zunächst in Großbritannien nachgewiesene, noch ansteckendere Coronavirus-Variante weiter aus. Nach Angaben der örtlichen Behörden wurde sie auch auf der portugiesischen Insel Madeira und in Norwegen entdeckt.
Deutschlandfunk,27. Dezember 2020 

Auch Risikogebiet
8. Januar 2021. Das Robert-Koch-Institut hat auch Madeira zum Risikogebiet erklärt, weil der Inzidenzwert seit sieben Tagen bei über 50 liegt.

Keine Änderungen
24. Januar 2021. Es bleibt bei der Maskenpflicht im Freien mit den bekannten Ausnahmen und bei den Ausgangssperren: wochentags von 19 bis 5 Uhr, am Wochenende zwischen 18 und 15 Uhr. 
Kein Test für Geimpfte mehr
Wer bereits vollständig gegen das Coronavirus geimpft ist oder die Infektion laut ärztlicher Bescheinigung überstanden hat, muss bei der Einreise nach Madeira keinen negativen PCR-Test mehr vorlegen.

Das teilte das Tourismusbüro Madeiras mit. Die Impfbescheinigung muss den Angaben zufolge in englischer Sprache vorliegen und die wichtigsten Daten wie Name, Geburtsdatum, Art des Impfstoffs und Impfdatum enthalten.

Einreisende, die in den letzten 90 Tagen positiv auf das Coronavirus getestet wurden, aber wieder gesund sind, müssen ein ärztliches Attest darüber vorweisen. Dann entfällt auch für sie die Corona-Testpflicht.
Aero, 15. Februar 2021 
Wieder Fähre nach Porto Santo
Diaro de notícias, 19. Februar 2021
Mehr als 23 000 Geimpfte

"Von der Gesamtzahl der verabreichten Impfstoffe [23.301] entsprechen 15.735 der Verabreichung der ersten Dosis und 7.566 waren zweite Dosen des Impfstoffs", heißt es in der Mitteilung des Gesundheitsministers von Madeira. Die heute veröffentlichten Daten beziehen sich auf den Zeitraum zwischen dem 31. Dezember 2020 und dem 28. Februar.

In dem Dokument wird darauf hingewiesen, dass die Impfung gegen Covid-19 für die ältere Bevölkerung, die als vorrangig angesehen wird, fortgesetzt wird. So wird hinzugefügt, dass in diesem Impfplan 1.929 die zweite Dosis des Impfstoffs erhalten werden, wobei die erste in der Woche zwischen dem 8. und 14. Februar in den verschiedenen Bezirken der Region verabreicht wurde. Nach den vorliegenden Daten haben bereits 5.383 Angehörige der Gesundheitsberufe die erste Dosis erhalten und 4.084 die zweite.

Die Portugal News, 2. März 2021


Ausgangssperre verlängert
Die Regionalregierung verlängerte daher bis zum 15. März die Maßnahmen für den Betrieb von Handel, Industrie und Gastronomie auf Madeira, wobei diese Sektoren unter der Woche weiterhin um 18:00 Uhr und am Wochenende um 17:00 Uhr schließen müssen.

Während der Woche ist die Ausgangssperre um 19:00 Uhr und am Wochenende um 18:00 Uhr.
Die Portugal News, 8. März 2021
Nationale Gesundheitsbehörde (DGS) soll schweigen
"Die Zahlen [der Covid-19-Fälle], die von der DGS angegeben werden, entsprechen nicht denen, die auf Madeira angegeben werden", sagte Miguel Albuquerque und klassifizierte den Unterschied in den Zahlen der gemeldeten Fälle als "surreal".

Laut Miguel Albuquerque hat Madeira durch den Gesundheitsminister "bereits vorgeschlagen", dass die "Zahlen von Madeira und den Azoren - weil es auch mit den Azoren passiert - nicht mehr von der nationalen DGS angegeben werden".

"Es macht keinen Sinn, weil es die Glaubwürdigkeit der Institution selbst und der Gesundheitsorganisationen nimmt", sagte der Beamte.

Die Portugal-News, 12. März 2021

Langsame Lockerungen

Lediglich an der Algarve-Küste und auf der Insel Madeira sind die wöchentlichen Ansteckungszahlen noch über der Grenzmarke von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner. Deswegen geht dort die Lockerung der Beschränkungen langsamer vonstatten. So muss zum Beispiel die Gastronomie im Algarve-Badeort Portimão weiterhin geschlossen bleiben. Auf Madeira gilt unterdessen immer noch von 19 Uhr abends bis fünf morgens eine Ausgangssperre.

Die Presse, 19. April 2021

Restaurants und Bars bis 22 Uhr geöffnet

Auf Madeira gelten ab Sonntag, 2. Mai, neue Corona-Vorschriften.
Von 23 bis 5 Uhr gibt es täglich eine Ausgangssperre. Bars und Restaurants dürfen bis 22 Uhr geöffnet sein. An einem Tisch dürfen bis zu fünf Personen sitzen.

Schutz für Menschen mit seltenen Krankheiten

7. Mai 2021. Medienberichten zufolge sind im Impfzentrum von Funchal 30 Menschen mit seltenen Krankheiten, die ans Bett gefesselt sind, geimpft worden. Geimpft wurden auch 30 Betreuer dieser Patienten, außerdem 124 Beschäftigte aus der Tourismusbranche.

Seit 50 Tagen keine Toten mehr zu beklagen

16. Mai 2021. Seit 50 Tagen gibt es niemanden mehr, der an oder mit Covid-19 gestorben ist. Die Zahl der Corona-Toten liegt bei 71.

Landgang mit Genehmigung

Die autonome Region Madeira hat den Hafen in Funchal für Kreuzfahrtschiffe geöffnet. Über den Landgang der Passagiere wird im Einzelfall entschieden.

Südwestpresse, 24. Mai 2021

Bis September 70 Prozent geimpft

26. Mai 2021. Miguel Abulquerque geht davon aus, dass bis September 70 Prozent der Bevölkerung geimpft sein werden. Gestern gab es den 72. Todesfall, eine 90-Jährige starb.

178 Kranke

1. Juni 2021. Die Gesundheitsbehörden melden einen Neuinfizierten auf Madeira. Die Zahl der an Corona Erkrankten ist auf 178 gesunken.

Kein Risikogebiet mehr

12. Juni 2021. Für Madeira sind Touristinnen und Touristen aus Deutschland besonders wichtig. Deswegen freut man sich auf der Insel darüber, dass Madeira vom Robert-Koch-Institut von der Liste der Risikogebiete gestrichen worden ist. Die Zahl der Neuinfizierten liegt täglich weit unter 10, es gibt auf Madeira keine englische und keine indische Variante. Auf der Insel sind derzeit um die 70 Personen erkrankt.


Freitag, 11. Juni 2021

EURO 2020 (III)

Immerhin gibt es
einen Live-Ticker.

Kein "A Bola-Kiosktag" in Funchal

Gleich ist Anstoß in Rom. Die Türkei und Italien eröffnen die EURO 2020. Fast alle Prominenten auf Madeira tippen auf einen Sieg der Italiener, die "Diario de Notícias" veröffentlichen eine ziemlich unmotivierte Beilage, in der nicht einmal die Termine für die Gruppenspiele genannt werden. Und gestern soll "Kiosk-Tag" ("Nas bancas dia") gewesen sein. Hat die Sportzeitung "A Bola" am 8. Juni in einer großen Anzeige auf Seite 17 versprochen und für den 10. Juni ein Sonderheft angekündigt. 

Das es in Funchal aber nicht gab. Am Kiosk vor dem Stadtpark lautete gestern die Auskunft, dass man nichts über die Veröffentlichung wisse-und außerdem: "Ich kann Ihnen auch nicht sagen, wo es dieses Heft gibt." Eine Stunde später wusste ich, dass auch andere Kiosk-Besitzer nichts wussten. Bis ich auf dem Heimweg an einem Kiosk vorbeikam, in dem ich Trost fand: "Auf Madeira dauert es immer fünf Tage, bis sowas ankommt."

Das wäre der 15. Juni. An dem Tag steigen die deutsche, die französische, die ungarische und die portugiesische Nationalelf in das Turnier ein. Cristiano Ronaldo übt sich schon in Zurückhaltung. Bei der EURO 2020 gebe es einige Titelanwärter. Wenn das so ist, kann ich auch noch vier Tage auf das Sonderheft warten. Es soll auch nur drei Euro kosten.